
Ratgeber Schlaganfall
Informationen für Betroffene und Angehörige

Links zum Schlaganfall
Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e. V.
www.dgpr.de
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
www.schlaganfall-hilfe.de
Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft
www.dsg-info.de
Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e. V.
www.aphasiker.de





Die Entstehung eines Schlaganfalls kann verschiedene Auslöser haben, die für die Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff und Nährstoffen sorgen. Dementsprechend unterscheidet man unterschiedliche Formen eines Schlaganfalls. Der ischämische Infarkt wird durch eine Arterienverkalkung oder verstopfte Gefäße infolge eines Gerinnsels verursacht. Beim hämorrhagischen Schlaganfall kommt es durch ein Aneurysma oder Arterienverkalkung zum Platzen eines Blutgefäßes im Gehirn. Ein Schlaganfall geht u. a. mit Symptomen wie Sprach- und Sehstörungen, Übelkeit, Erbrechen sowie Gleichgewichtsstörungen einher. Risikofaktoren, die die Entstehung eines Schlaganfalls begünstigen können, sind z. B. Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht oder eine ungesunde Ernährungsweise.
Die Diagnose eines Schlaganfalls sollte möglichst schnell erfolgen, da es sonst zu einem Absterben von Nervenzellen im Gehirn und somit zu Folgeschäden kommen kann. Bei einer ersten Befragung des Patienten können häufig auch die Informationen der Angehörigen von Bedeutung sein, da die Betroffen u. U. bereits an Sprach- oder Bewusstseinsstörungen leiden. Zur weiteren Diagnose folgen dann Untersuchungen wie Echokardiogramm, Dopplersonografie und Angiografie sowie verschiedene Blutuntersuchungen. Mit einem Test kann man bereits zu Hause überprüfen, ob möglicherweise ein Schlaganfall vorliegt. Dabei muss der Betroffene lächeln, beide Arme heben und den Satz „Ich benötige keine Hilfe“ nachsprechen.
Eine Änderung des Lebensstils kann helfen, einem Schlaganfall vorzubeugen. Zu den Risikofaktoren für einen Schlaganfall gehören Rauchen, Übergewicht und wenig sportliche Betätigung. Dementsprechen sollte man Wert auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung legen. Darüber hinaus sollte man auf den Konsum von Nikotin verzichten und sich ausreichend bewegen. Auch regelmäßige Untersuchungen von Blutdruck und Blutzucker können helfen, dem Risiko für die Entstehung eines Schlaganfalls entgegenzuwirken. Die Folgen eines Schlaganfalls sind vielseitig, u. a. können Beeinträchtigungen der Sinnesorgane oder der inneren Organe eintreten. Auch ein erhöhtes Thromboserisiko oder eine Minderung der intellektuellen Leistungsfähigkeit können mit einem Schlafeinfall einhergehen.